Sylter
Kaleidoskop Teil 2

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Badespaß in der kleinen Nordsee Im Jahre 1969 bekam Sylt als weitere Atraktion ein ständig von frischem Seewasser gespeistes Freibad mit fünfzig-Meterbahnen, Sprungturm und Wasserrutsche. Das Bassin, eine kuschelige Strandkorbterasse und die große Sonnenkuhle liegen direkt oberhalb vom Keitumer Watt hinter dichten Hecken versteckt. Der Spaß im ständig auf 26 Grad Celsius erwärmten Meerwasser dauert in Keitum von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Fans wie ich, schätzen am Sylter Freibad die warmen Umkleidekabinen und das Innenbecken. Man steigt unter Dach in die Fluten und schwimmt ins Freie. Auf einer abgeschirmten Wiese stehen im Areal übrigens die einzigen Keitumer Strandkörbe. Die kleine Nordsee hat einen Salzgehalt von 2,2 Prozent; ständig fließt bei Flut angesaugtes frisches Meerwasser zu. Innerhalb von 24 Stunden wird der gesamte Beckeninhalt einmal umgewälzt. Ach ja noch etwas: Kindern ab 6 Jahren und natürlich auch Erwachsenen bringen die Schwimmmeister bei, wie man im Wasser oben bleibt. Ein Besuch bei schlechtem Wetter, das es ja auf Sylt nicht gibt, lohnt sich allemal. Ab 2.10.2004 wurde das Keitumer Schwimmbad auf Ratsbeschluss hin endgültig geschlossen. Wo der gute Geschmack Einkehr hält Auf Sylt können die Gourmets nach den Sternen greifen: Eine der in norddeutschen Landen noch raren Auszeichnungen des Michelin-Führers schmückt das vornehmste Restaurant. Aber es schmeckt ja auch ohne Austern und Schampus. Viele der kleineren Gaststätten hier überzeugen durch gute Küche und das bei Preisen, die auch schmalere Utlaubsportemonnaies nicht unnötig abmagern. Und hier kommen nun meine persönlichen Tips: Fisch-Fiete in Keitum Ein Friesenhaus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt eines der beliebtesten und besten Fisch-Restaurants von Sylt. Das weit über die Grenzen der Insel hinaus bekannte Haus kann auf eine über dreißigjährige Tradition zurückblicken. Die umfangreiche Karte mit ausgesuchten Speisen umfasst in erster Linie natürlich Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch Fleischgerichte werden dem Gast geboten.Lassen Sie sich bei der Auswahl der Gerichte von der Bedienung beraten, die Ihnen gerne fachmännisch zur Seite steht. Besonders zu empfehlen so meine ich, sind die Muschelgerichte sowie der gekochte Stein- bzw. Heilbutt. Und die Sylter Rote Grütt darf nicht als Nachtisch fehlen. Ausserdem beherbergt der Keller des Restaurants eines der besten Weinangebote der Insel. Tip: In der Saison sollten Sie sich einen Tisch mehrere Tage im voraus reservieren lassen. Zur alten Friesenwirtschaft in Keitum Als Geheimtip gilt die „Alte Friesenwirtschaft“, die bereits seit 1865 besteht. Ungezwungene Atmoshäre und gemütliche Ausstattung lassen das Essen besonders gut schmecken. Die Speisekarte umfaßt eine solides Angebot zu vernünftigen Preisen. Hier ist noch oft ein Platz ohne Voranmeldung zu finden. 100 Jahre Alter Gasthof in List Die liebevolle und sehenswerte Ausstattung der Gasträume, der urige Wirt und die in eigener Halterei gehaltenen Hummer machen den Gasthof fast zu einem Muss für jeden Sylt-Besucher. Etwas Zeit sollte man schon haben, wenn man sich entschlossen hat den „alten Seebären“ zu besuchen. So nämlich nennt sich der Wirt selbst in der kleinen Speisekarte seines Hauses. Und so sieht er auch aus. Neben seiner Spezialität Hummer gibt es hausgemachte Suppen, Muscheln in verschiedenen Variationen, Brat- und Kochfisch. Die Attraktivität des Restaurants führt keineswegs zu überhöhten Preisen, so daß man hier ein vernünftiges Essen zu bezahlbaren Preisen bekommt. Tip: In Ihrem Interesse wird während der Saison um Tischreservierung gebeten. Sansibar Rantum Kaum zu glauben aber wahr: ein Strandrestaurant mit ungewöhnlich guter Qualität. Das zwischen Rantum und Hörnum in den Dünen gelegene gemütliche Gasthaus ist bekannt für seine gute Küche, die trotz der exklusiven Strandlage nicht überteuert ist. Fisch-, Fleisch- und Wildgerichte stehen auf der Speisekarte, die durch wechselnde Tagesmenüs ergänzt wird. Das Haus gilt in den Wintermonaten unter Kennern als Geheimtip. Dorfkrug Kampen Nicht nur die zahlreich vertretene Prominenz, sondern auch das kleine, aber ausgesuchte Angebot an Speisen locken in der Saison Scharen von Sylt-Urlaubern in den „Dorfkrug“. Die ehemalige Poststation ist zum Treffpunkt der „Szene“ geworden. Bei Bratheringen mit Bratkartoffeln oder hausgebeiztem Lachs kann man gut beobachten „wer diese Saison mit wem...“ Trotz alledem ein Haus mit Stil und Tradition. Hotel Stadt Hamburg Westerland Ein Haus der alten Schule ist das Hotel Stadt Hamburg in Westerland. Der Hotel- und Restaurantbetrieb ist erstklassig und hat natürlich seinen Preis. Elegante Einrichting, spitzenmäßige Küche und einwandfreier Service kann hier jeder Gast genießen. Die wechselnde Speisekarte bietet saisonabhängige Gerichte, verschiedene Menüs in unterschiedlichen Preisklassen und Schonkost für „Kurlauber“ an. Archsumer Pesel preiswerter Landgasthof Norddeutsche Gastlichkeit zu erträglichen Preisen verspricht der Restaurantbesitzer in seiner Speisekarte. Und sie hält ihr Versprechen. Die Gerichte des gemütlichen Hauses in Archsum sind mit viel Liebe zubereitet. Die Auswahl an Restaurants ist auf Sylt vielseitig und groß. Meine Vorschläge können deshalb auch nur einen unvollständigen Überblick über die zahlreichen Gasthäuser auf der Insel geben. Wer öfter nach Sylt fährt hat sowieso seine persönlichen Lieblingsrestaurants. Wer aber das erste Mal nach Sylt kommt, hat die Qual der Wahl. Zentren des Mitternachtsvergnügens Wer sich tags in den Wellen tummelte, wirft sich am späten Abend ins ebenfalls turbulente Nachtleben. Bekannte Zentren des Mitternachtsvergnügens sind Westerland und Kampen – und wie auch anderorts üblich, ist auch hier nach Einbruch der Dunkelheit alles eine Spur exclusiver. Wenn man sich in den Discofummel gestürzt hat nach Abendessen oder Fernsehabend macht man sich auf den Weg ins Zentrum Westerlands. Das Aute parke man am besten am Stadtrand, denn in Westerland gilt ein Nachtfahrverbot. Denn im Ortszentreum ist nachts meist so viel auf den Straßen los, daß Autos sicher ruhiger wären als beschwipste (K)-Urlauber. Treffen Sie sich mit Freunden im Compaß oder Alt Berlin in der Friedrichstraße, bei Charly in der Strandstraße, in der Cohibar in der Bismarckstraße oder im Nanu in der Strandstraße. Bei Claudia kann es vorkommen, daß Sie ein paar Damen kennen lernen, die gar keine sind. Auf Sylt ist eben alles anders. Auch die Preise, die sind so hoch, daß allabendliche Discobesuche ganz schön an der Urlaubskasse zehren. Zu den meistbesuchten Tanzschuppen gehören das Galaxis im Hause des Hotel Roth und das Crazy Island in der Elisabeth-Strasse. Das Publikum im Letztgenannten ist eher jung. Die etwas älteren Jahrgänge bevorzugen die Bar in der Spielbank und im Compaß. Skeptischen Blicken und einer mit Volldampf machenden Gerüchteküche kann man sich in Kampen nur schwer entziehen. Sehen und gesehen werden lautet hier die Devise. Im Lauf e des Abends zieht man vom Dorfkrug ins Rote Kliff, schaut im Go-Gärtchen vorbei, nimmt einen Drink im Pony oder Village, nicht zu vergessen die Kupferkanne. So prominent, wie man sich hier gibt, ist man überall den prüfenden Blicken anderer Urlauber ausgesetzt. Aber so solls ja auch sein. Sylter Kaleidoskop Sylt-Aquarium mitten im Meer; erforschen Sie zwei aussergewöhnliche Lebensräume voller Gegensätze und erleben Sie eine ganz neue Meereswelt. 25 Becken mit faszinierenden Meeresbewohnern zweier Ozeane warten auf Sie. Das Sylt-Aquarium ist täglich von 10 – 19 Uhr für Sie geöffnet. Eine Vorschau gewährt Ihnen die Website des Aquariums in Westerland, Gaadt Nr. 33
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