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Der Wappenstifter
Liebe Familienmitglieder und Besucher
dieser Homepage, es w�rde zu weit gehen, wenn ich hier schildern w�rde warum ich
ein Neues Wappen gestiftet habe. Sollten b�rgerliche Familien �berhaupt ein
Wappen haben oder sind Sie ausschlie�lich dem Adel bestimmt? Im fr�hen
Mittelalter war es wohl so, das nur die F�rsten und der niedere Adel ein Wappen
f�hren durften.
Heute dagegen hat jeder B�rger das
Recht ein Wappen zu stiften, f�r heute und die Nachfolgegenerationen.
Nun noch etwas zur
Person und meiner Herkunft.
Ich hatte unter dem Navigationspunkt
Herkunft schon etliches kund gegeben. So war die Stadt Gernsheim das
Heimatdomizil der Familie Meister. Das �nderte sich aber in den
Nachfolgegenerationen meines Gro�vaters Josef Meister. Durch Verehelichung und
andere Umst�nde verschlug es die Geschwister meines Vaters in einen weiten
Umkreis ihres Geburtsortes z.B nach Frankfurt a.Main, Darmstadt, Gie�en,
R�sselsheim oder Weiterstadt. Aber alle blieben in ihrem Stammland Hessen.
Jedoch keine Regel ohne Ausnahme. Die Weltwirtschaftskrise in den drei�iger
Jahren des 20. Jahrhunderts brachte es auch mit sich, Arbeit in anderen
Teilen Deutschlands anzunehmen.
Nachdem
mein Vater ein direkter Betroffener war, bot sich ihm die Chance eine Arbeit in
Alfeld/Leine in Niedersachsen anzunehmen. Beigetragen hatte zu diesem Entschluss
aber auch, dass er bei einer KDF-Reise seine sp�tere Ehefrau kennen gelernt
hatte, die aus Hannover stammte. So zog die junge Familie nach Alfeld, wo
ich in Gronau im Landkreis Alfeld geboren, auch das Wohnrecht erlangte. Jedoch
schon nach kurzer Zeit im Jahre 1937 erlitt mein Vater einen t�dlichen
Arbeitsunfall. Meine Mutter und ich kehrten zur�ck in den Scho� der m�tterlichen
Eltern.
Nachdem
auch meine Mutter an Scharlach verstarb in 1940 verblieb ich bei den Gro�eltern
in Hannover bis zu unserer Ausbombung im Oktober 1943.
Im jahre 1942 wurde ich in Hannover in die
Volksschule in der Kestner-Stra�e eingeschult. Sp�ter, schon nicht mehr in
Hannover wohnhaft, absolvierte ich dort eine Ausbildung im kaufm�nnischen
Bereich. Und auch mein gesamtes Berufsleben war an die Nieders�chsische
Landeshauptstadt gebunden.
Evakuiert
wurden wir noch im selben Monat und zwar auf Wunsch meiner Gro�mutter in deren
Geburtsort Nothfelden im Kreis Wolfhagen in Nordhessen gelegen.
Auch in Nothfelden besuchte ich ca. 9 Monate lang die ortsanss�sige Volksschule.
Nothfelden ein kleines Dorf von ca. 400 Einwohner ist auf einem
Hochplateau gelegen, von wo man einen herrlichen �berblick �ber das Wolfhagener
Land hat.
Aber
bereits im Sommer 1944 siedelten wir um und zwar in die Gemeinde Helstorf im
Kreis Neustadt a.Rbge. gelegen. Das Dorf hatte bis dato noch wenig Evakuierte
aufzunehmen gehabt, aber nun kurz vor Kriegsende riss der Fl�chtlingsstrom nicht
ab und viele Schlesier mussten aufgenommen werden. Bis zum Jahre 1951 verblieben
auch wir in dieser Gemeinde wohnhaft, bis meine Gro�mutter und ich wieder in
die Gro�stadt Hannover verzogen; mein Gro�vater war in 1948 verstorben und die
Kinder meiner Oma alle in Hannover wohnhaft, dadurch kam es zu der
Familienzusammenf�hrung. Ich selbst lebte auch nach meiner Verehelichung
zun�chst noch in Hannover, wo meine Frau und ich auch einer beruflichen
T�tigkeit nachgingen.
Aber
das Landleben sagte mir doch mehr zu als die Anonymit�t der Gro�stadt. So kam es
das wir uns eine Bleibe im damaligen Landkreis Burgdorf suchten. Der kleine
Ortsteil Plumhof in der Gemeinde Wedemark wurde unsere neue Heimat. Die Wedemark
ist eine Gemeinde in der Region Hannover in Niedersachsen. Sie gilt als
vornehmere Wohnregion im n�rdlichen Einzugsbereich der Landeshauptstadt
Hannover, bestehend aus einigen D�rfer (Gemeindeteilen) die durch gute
Verkehrserschliessung S-Bahn Hannover und gute Naherholungsm�glichkeiten eine
hohe Attraktivit�t besitzt.
Mein
Wohnort Plumhof, auf hochdeutsch Pflaumenhof, war fr�her eine selbstst�ndige
Gemeinde, die mit den Ortsteilen Sprockhof und Berkhof 1928 zur Gemeinde Berkhof
zusammengelegt wurde. Das in drei Felder aufgeteilte Wappen zeigt f�r jeden
Ortsteil ein Symbol. Der Ortsteil Berkhof, der nach der Zusammenlegung den Namen
der Gemeinde gegeben hat, wird durch das Birkenblatt versinnbildlicht. In
Sprockhof war fr�her eine Familie gleichen Namens ans�ssig aus deren
Familienwappen das schwanenhalsf�rmige S entnommen wurde. Der Ortsteil Plumhof
wir durch das halbe M�hlenrad symbolisiert.
Im Jahre 1997 erfolgt nochmals ein
Wohnortwechsel und wir verzogen nach Meitze einem Gemeindeteil auch in der
Wedemark gelegen. Diesen Namensbegriff ins hochdeutsche zu �bertragen fiel
selbst den Studenten der Georg-August-Universit�t in G�ttingen schwer. In einer
Dokumentation kamen sie zu dem Endergebnis, das Meitze mit Matsch oder
auch einem Dreckloch gleich zusetzen sei.
Am Kreuzweg zweier wichtiger
Handelswege gelegen – Hessenweg und Bremerweg war Meitze ein bekannter Marktort.
Heute geht es in meinem Heimatort wesentlich ruhiger zu, auch wenn 40 neue
H�user vor allem im Baugebiet Gro�er Kamp die Struktur des b�uerlichen Dorfes
ver�ndert haben.
Die hufeisenf�rmige Dorfanlage bleibt
aber das Beispiel einer b�uerlichen nieders�chsischen Siedlung schlechthin.
Das
Wappen der Gemeinde Meitze zeigt im gr�nen Schild zwei schr�g gekreuzte silberne
Wolfsangeln in deren oberem Winkel eine goldene Biene, im unteren ein gestieltes
goldenes Eichenblatt mit zwei Eicheln schweben. Die gekreuzten Wolfsangeln
versinnbildlichen die in der Gemarkung Meitze gelegene Kreuzung der zwei alten
Handelsstra�en. Die Biene steht f�r eine erhebliche Bedeutung der Bienenzucht
f�r Meitze und das Eichblatt weist auf den beachtlichen Bestand an alten Eichen
im Dorfkern von Meitze.
Hier, in Meitze verbringen meine Frau
und ich nun unser Rentnerleben unterbrochen von dem j�hrlichen Urlaub auf
unserer Lieblingsinsel Sylt, da ganz oben im Norden. Selbstverst�ndlich leben
auch unsere Norfolk Terrier mit Familienanschluss hier in Meitze. Wer mehr �ber
diese Terrierrasse erfahren m�chte,
klicke hier auf folgenden Button.

Liebe Besucher,
wenn Sie n�here Einzelheiten zu den St�dten
und Gemeinden, in denen ich wohnhaft war, erfahren m�chte, klicken Sie auf
die Wappen, der Link zu den Homepages der einzelnen Wohnorte �ffnet sich
dann.
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