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erkunft der Familie
Meister
Die Herkunft der Familie Meister versandete bei meiner Familienforschung im 17.
Jahrhundert.
Der
�lteste Ahn meiner Familie lebte im Bereich der F�rstabtei Fulda, diese war ein
eigener Staat im Staate und gliederte sich in 20 Verwaltungs�mter. Aus einem
dieser Verwaltungs�mter ist die Herkunft des Nikolaus Meister herzuleiten, aber
weder das Hessische Staatsarchiv Marburg noch das Bisch�fliche Generalvikariat
Fulda k�nnen Angaben zur Person des Nikolaus Meister auffinden da z.B. die
Kirchenb�cher nicht zentral erfasst sind.
Somit bleibt der genaue Herkunftsort
der Familie Meister ungekl�rt. Festgestellt werden konnte aber, dass besagter
Nikolaus Meister um 1700 aus der Herrschaft Fulda kommend, Neub�rger der
Stadt Gernsheim am Rhein wurde. In dieser Stadt nun lebten die folgenden
Generationen der Familie Meister bis ins 20. Jahrhundert hinein. Im folgenden
m�chte ich jetzt einen kleinen Abriss �ber die Geschichte der Stadt
Gernsheim geben.
Im
1. Jahrhundert n.Chr. Entstand als Keimzelle der heutigen Stadt eine r�mische
Siedlung. Ein r�misches Kastell sch�tzte den Hafen, dieser wurde bisher nicht
entdeckt, aber man fand die �berreste der Zivilsiedlung. Nach dem Abzug der
R�mer um 250 n.Chr. Siedelten die Alemannen in der Provinz, von wo aus Raubz�ge
nach Italien und Gallien starteten. Die Ertr�ge der Beutez�ge wurden mit ihren
Verwandten in Ostdeutschland und B�hmen geteilt. Um 360 starten die R�mer einen
Milit�rfeldzug gegen die unbotm��igen Alemannen, von Mainz ausgehend direkt in
deren Stammland, der mit der Schlacht bei Stra�burg endete.
W�hrend
der V�lkerwanderungen besiedelten Burgunder und Franken das Ried am Rhein. Die
R�mer besiegten die Burgunder und siedelten sie um ins heutige Burgund. Um 500
n.Chr. Eroberte der fr�nkische K�nig Chlodwig Alemannien. Fr�nkische Krieger
lassen sich dort nieder und gr�nden Meierh�fe, deren Namen alle auf ....heim
endeten. In sp�terer Zeit um das 7. Jahrhundert war Gernsheim eine fr�nkische
Siedlung mit einem K�nigshof, der
von
einem Verwalter bewirtschaftet wurde und der auch die Abgaben (Steuern) erhob.
852 wurde Gernsheim unter Bezug auf einen karolingischen K�nigshof Ludwig des
Deutschen urkundlich erw�hnt. 764 wurde das bedeutende Kloster Lorsch im
heutigen Rheingau gegr�ndet, seit 877 steht auch der Gernsheimer K�nigshof in
dessen Eigentum. 1232 kam Gernsheim unter die Herrschaft des Erzbischofs von
Mainz, der auch die weltliche Macht aus�bte; diese w�hrte bis 1803. Das Mainzer
Rad wurde Symbol der Stadt Gernsheim. 1356 wurde mit Urkunde Kaiser Karls IV
Gernsheim die Stadtrechte verliehen. Wo fr�her der fr�nkische K�nigshof sich
befand, wird ein Schloss gebaut und Stadtbefestigungen erreichtet.
Um
1425 wurde Peter Sch�ffer geboren. Der Mitarbeiter des Erfinders des Drucks,
Gutenberg, ist wohl der bekannteste Sohn der Stadt. Sch�ffer erstellte die
Formen der Buchstaben und machte sich verdient um die Verbesserung der
Druckerpresse.
Im 30j�hrigem Krieg pl�nderten die
Schweden Gernsheim, welches der Katholischen Liga zuzurechnen war. Die Franzosen
�scherten die Stadt 1689 ein. Im Rahmen des Wiederaufbaus erfolgte 1695 der
erste Bau einer Schule und in 1700 der Bau eines Rathauses. Die barocke
Pfarrkirche wurde in k�rzester Zeit von 1750 bis 1753 errichtet. Der
charakterische Zwiebelturm ragt als Wahrzeichen Gernsheims �ber das s�dliche
Ried.
Napoleon,
Kaiser der Franzosen, l�ste die geistlichen F�rstent�mer auf; das Erzbistum
Mainz wurde aufgehoben und sein Gebiet aufgeteilt. Gernsheim viel dabei 1803 an
Hessen. Die alten Anlagen der Stadtbefestigung wurden geschleift.
Im M�rz des Jahres 1945 wurde die
Stadt durch US-Streitkr�fte zu 40 % zerst�rt. Der Wiederaufbau setzte bald nach
Kriegsende ein und heute ist die Stadt ein beliebter Wohnplatz im
Frankfurt-Darmst�dter Raum.
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