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Familienforschung

Grund f�r die Aufnahme der Familienforschung kann ein Blick in ein Lexikon sein, wo Familiennamen gedeutet werden und Dich neugierig machen: Bedeutung und Herkunft vieler Namen � oft ist auch der eigene erw�hnt � geben erste Hinweise auf die historischen Wurzeln.

Familienforschung lostet vergleichsweise nicht viel und ist ein sch�nes und spannendes Hobby, das zahlreiche Erfolgserlebnisse verspricht. Wer erst einmal damit angefangen hat, der wir es leidenschaftlich betreiben und am Ende seiner Forschungen mit Stolz auf das Ergebnis blicken: auf seinen Stammbaum, die lange Liste der Vorfahren, unter Umst�nden auf ein altes Familienwappen - oder auf ein neu gestiftetes Wappen, das zum schutzw�rdigen Bestandteil seines Familiennamens geworden ist.

Namen und Daten kennzeichnen Personen. Doch zu diesen k�nnen wir nur eine innere Beziehung entwickeln, wenn aus ihnen Pers�nlichkeiten entstehen, die eine eigene Biographie besitzen. Die Kenntnisse ihrer Berufe, individuellen Schicksale, Eigenarten, Charaktereigenschaften und Besitzverh�ltnisse, das Vorhandensein von Bildern, Urkunden und Dokumenten lassen unsere Ahnen lebendig werden. Und je mehr wir von ihnen wissen, um so n�her kommen wir ihnen. Die einzelnen Biographien flie�en zusammen und m�nden schlie�lich in die eigene Familienchronik, die den Abschluss unserer Ahnenforschung bildet. Dabei werden wir feststellen, dass die Geschichte unsere kleinen Familie ebenso spannend und wechselvoll ist wie die �Gro�e Geschichte�, die das Schicksal unserer Familie bestimmt hat durch Politik und Wirtschaft, Krieg und Frieden, guten und schlechten Zeiten.

Wer sich auf die Suche nach seinen Vorfahren begibt, wird fr�her oder sp�ter versuchen, mit entfernten Verwandten oder namensgleichen Personen in Kontakt zu treten, die vielleicht mit n�tzlichen Hinweisen oder  interessanten Dokumenten dazu beitragen k�nnen, die Geschichte der eigenen Familie abzurunden. Nicht selten f�hren solche Kontakte sp�ter zur Gr�ndung eines eigen Familienvereins oder einer Familienseite im Internet, dessen Mitglieder hier�ber �ber den neuesten Stand der Familienforschung unterrichtet werden und sich eventuell zu Familientreffen zusammenfinden.

Familienforscher kann jeder werden, denn das Sammeln von Ahnen erfordert am Anfang keine besonderen genealogischen Spezialkenntnisse. Praktische Hinweise , wo und wie man sie findet, gibt Ihnen die Fachliteratur oder das Internet an die Hand. Im Laufe der Zeit wird man dann selbst zu einem Experten, weil man sich bei der Arbeit der Ahnenforschung laufend weiterbildet um zum Ziel zu gelangen. Am Anfang der Forschung nach den Ahnen steht immer die Familie als Kern- oder Kleinfamilie; deren Namen und gesicherte Daten sind meist bekannt und k�nnen im Familienstammbuch nachgesehen werden. Aus diesem gehen die Namen der Eheleute mit Geburtsdatum und -ort sowie die Namen der Eltern hervor. Namen und Daten der Kinder werden entsprechend nachgetragen.

Wir beginnen unsere Ahnenforschung mit den j�ngsten Mitgliedern, d.h. den Kindern bzw. uns selbst, wenn wir noch ledig sind � und den uns zur Verf�gung stehenden gesicherten Namen und Daten, die wir auf einen gro�en Bogen Papier notieren. Dabei stellen Sie fest, dass Sie schon eine kleine Ahnentafel erstellt haben, die von den eigenen Kindern zumindest drei Generationen bis zu deren Urgro�eltern zur�ckreicht. Ausgehend von diesen letzten gesicherten Daten kann dann die spannende Suche nach weiteren Ahnen beginnen.